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Was wurde eigentlich aus...? Ein Update zu MALMOE-Themen in früheren Ausgaben. Folge 18: A Letter to the Stars Dem Projekt „A Letter to the Stars“ (L2tS) ist wieder etwas eingefallen. Was am 5. Mai 2003 mit 80.000 weißen Luftballons am Wiener Heldenplatz begann und sich in den folgenden Jahren mit weißen Tauben, weißen Rosen und diversen anderen Blumenarrangements fortsetzte, wird heuer am 15. Mai mit 100.000 diesmal bunten Rosen und elf Bands am Wiener Rathausplatz wohl nicht enden. L2tS hat nämlich einen Ableger produziert: „projektXchange“. Unter der Leitung der Journalisten Andreas Kuba und Josef Neumayr versteht L2tS es seit Jahren, das Thema Gedenken und Erinnern an den Nationalsozialismus und die Shoah zu kuriosen Events zu machen. Außerhalb dieser „Höhepunkte“ will das Projekt SchülerInnen dabei helfen, sich mit den Verbrechen der Nazis auseinanderzusetzen, indem aus einer Datenbank Ermordete oder Überlebende „ausgesucht“ werden können, an die dann wahlweise Briefe geschrieben werden oder zu denen „geforscht“ wird. MALMOE hat sich die Sache genau angesehen, mit Kuba und Neumayr ein Interview geführt und war in Mauthausen 2004 vor Ort – und hat sich dann unter die zahlreichen KritikerInnen gemischt, die v.a. bemängeln, dass die Beschäftigung mit den TäterInnen ausgeklammert wird (auch aktuell wieder: es geht um „die Gerechten“) und dass die Jugendlichen dazu angehalten sind, sich mit den Opfern zu identifizieren – Kritikpunkte, die vielfach grundsätzlich über die hiesige „Holocaust Education“ geäußert werden. Das neue „projektXchange“ operiert nun genauso unpolitisch: „projektXchange möchte in punkto Migration, Integration, ‚Ausländer‘ erfrischende Akzente setzen: Durch persönliches Kennenlernen des jeweils anderen, ‚Fremden‘, können Vorurteile, Ängste und Konflikte abgebaut und gegenseitiges Verständnis, Miteinander und Austausch gefördert werden.“ Dieses Projekt wird am 15. Mai einen klassischen Multikulti-Event hinlegen: „100.000 bunte Rosen werden zu einem 2.000 Quadratmeter großen Rosenmeer neben dem Burgtheater installiert – als erfrischendes Bild für Vielfalt und Toleranz.“ Dann werden – moderiert von Grissemann & Stermann – Bands aus aller Welt aufspielen und es kann internationale Küche gekostet werden. Der Höhepunkt der Inszenierung: „Am Abend des 15. Mai werden die 100.000 Rosen von prominenten Persönlichkeiten an die BesucherInnen verteilt, verbunden mit der Einladung, diese Rose einer fremden Nachbarin, einem fremden Nachbarn zu schenken – um einander kennen zu lernen.“ Ein erfrischender Tipp von MALMOE: Sollten euch jemals die Themen ausgehen – da gäbe es noch die Frauen, die Homosexuellen, die Roma, die Sinti, die Kärntner SlowenInnen... Wir warten nur darauf, von euch „Fremdenforschern“ entdeckt zu werden! Sylvia Köchl PS. Auch MALMOE hat sich von L2tS inspirieren lassen – siehe unseren Projektvorschlag auf Seite 32 von Heft 50! online seit 29.07.2010 14:01:31 (Printausgabe 50) autorIn und feedback : regieren |
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„Wir hören von Massenmorden“ Ein Interview mit Doña Olga Sánchez, die in der südmexikanischen Grenzstadt Tapachula eine Herberge für Migrant_innen beitreibt. [15.01.2012,Maria Lisa Pichler] Die Flüchtlinge des unmöglichen Lebens Die Migrationsreise durchs Transitland Mexiko ist eine der gefährlichsten der Welt [07.01.2012,Maria Lisa Pichler] „Migrant_innen müssen unsichtbar sein“ Ein Gespräch mit Padre Heyman Vázquez Medina, der in Arriaga/Chiapas eine Migrant_innenherberge betreibt. [05.01.2012,Maria Lisa Pichler] die nächsten 3 Einträge ... |
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