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Was wurde eigentlich aus...? Ein Update zu MALMOE-Themen in früheren Ausgaben. Folge 11: Homo-Ehe In Bewegungskreisen seit den späten 1980er Jahren kontrovers diskutiert, erlangte die „Homo-Ehe“ im Sommerloch 2004 erstmals breite Medienpräsenz (vgl. MALMOE #22). Der vom steirischen ÖVP-Klubobmann Christoph Drexler losgetretenen Debatte über die (Un-)Möglichkeiten der rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paarbeziehungen folgten Gründungen und Auflösungen diverser ministerieller Arbeitsgruppen, (Wahl-)Versprechen, Rückzieher, halbherzige Entwürfe und beherzte Vorstöße. Jahre verstrichen, Sommerlöcher wurden erneut gestopft, Positionen bezogen, Debatten aufgewärmt, erhitzt geführt und wieder eingefroren. Rund fünf Jahre später folgte schließlich die zu erwartende „österreichische Lösung“: Gleichgeschlechtlichen Paaren steht es seit 1.1.2010 offen, eine eingetragene Partnerschaft einzugehen, die viele Rechtsbereiche wie das Erb-, Steuer-, Sozialversicherungs- oder Fremdenrecht analog zum Eherecht regelt. Dies freilich nicht ohne den Sonderstatus der Ehe zu zementieren, von der Lesben und Schwule weiterhin ausgeschlossen bleiben. Neben dem Verbot von Stief- und gemeinsamer Fremdkindadoption, sowie von künstlicher Befruchtung, die erhebliche und zum Teil neue Diskriminierungen für Regenbogenfamilien mit sich bringen, wurde die Kompromisslösung der beiden Regierungsparteien mit weiteren diskriminierenden Absurditäten wie der Eintragung auf der Bezirksverwaltungsbehörde, sowie dem Führen eines Nachnamens anstelle eines Familiennamens und dem sog. „Bindestrichverbot“ für Doppelnamen bespickt. Die Debatten gehen weiter, das nächste Sommerloch naht. Mit Verbesserungen ist bei diesem Tempo wohl frühestens in weiteren fünf bis zehn Jahren zu rechnen. Ban Marriage! Sushila Mesquita online seit 01.07.2010 10:27:36 (Printausgabe 50) autorIn und feedback : alltag Links zum Artikel:
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Berufe der Zukunft IV Heute: Stadt*ver*wickler*in [23.03.2012,Gesa Witthöft] Turnstunde Nachrichten vom Sportplatz III: Erziehung zur Sportlichkeit [15.03.2012,Niki Staritz] Breite Füße gegen „Faschismus“ Kritische Anmerkungen zu einer erfolgreichen Mobilisierung [11.03.2012,Heribert Schiedel] die vorigen 3 Einträge ... die nächsten 3 Einträge ... |
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