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Was wurde eigentlich aus...? Updates zu MALMOE-Stories früherer Ausgaben. Folge 12: Migrantische Medien Im Selbstverständnis der Freien Medienarbeit stellt „Partizipation“ ein zentrales Moment dar. In diesem Sinne präsentieren sich Freie Medien (wie auch MALMOE) zumeist als Plattform für jene Stimmen, die von den kommerziellen Mainstream-Medien ungehört und ausgeschlossen bleiben – also auch Migrant_innen. In Opposition zum „Opfer oder Täter“-Diskurs, wie er in den bürgerlichen Medien ständig reproduziert wird, und seinen rassistischen Implikationen, steht hier das Prinzip der Selbstrepräsentation im Vordergrund. Überlegungen zu den Zugangs-und Produktionsbedingungen für Migrant_innen in der Freien Medienarbeit waren der Ausgangspunkt für den gleichnamigen Schwerpunkt in MALMOE #32. Autonome migrantische Medienprojekte wie die deutsch- und türkischsprachige Zeitschrift Öneri, das Magazin der.wisch des Kulturvereins kanafani und die „mediale NGO“ World Media Insights, die auf OKTO TV die Nachrichtensendung „Every-1 News“ produziert, erörterten darin sowohl ihre jeweiligen Entstehungs- und Existenzbedingungen und reflektieren zugleich ihre strukturelle Verortung innerhalb des von Mehrheitsangehörigen dominierten Felds der so genannten alternativen Medien. Obwohl die prekären Produktionsverhältnisse gerade Medien aus migrantischen Zusammenhängen in einem ganz besonderen Maße treffen, hat sich in den letzten Jahren das Spektrum der Freien Medien durch neue „Migrant_innen-Medien“ deutlich erweitert. Die Kategorisierung als solche bewegt sich indes weiterhin in einem Spannungsverhältnis zwischen strategischer Identitätspolitik und auferlegtem Repräsentationszwang. Wiederholt sehen sich migrantische Medienarbeiter_innen mit der Erwartungshaltung konfrontiert, dass sie sich nur zu „migrantischen“ Themen und Fragestellungen äußern sollen. Eine Erfahrung, wie sie Autor_innen und Programm-Macher_innen nicht nur in den bürgerlichen Medien machen – und ein Umstand, der für die Gründung eigener Medien durch MigrantInnen nicht unwesentlich ist. viyu online seit 03.09.2010 15:29:22 (Printausgabe 50) autorIn und feedback : Vina Yun Links zum Artikel:
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Urheberrechte nützen uns nicht Antwort von Monika Mokre auf den offenen Brief zur „Anti-Urheberrechtsaktion“ [21.04.2012,Monika Mokre] Avanti Migranti! Kurzer Abriss der Geschichte migrantischer Selbstorganisation in Italien bis zum Streik [17.04.2012,Rainer Hackauf] Zur Plage ... ... der „Ankerkinder“-Debatte: Schlechtmenschenneusprech [09.04.2012,Willi Feiertag] die vorigen 3 Einträge ... die nächsten 3 Einträge ... |
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