![]() |
| |
|
|
||||
| |
||||||
|
MALMOE Anlageberatung Von Ribo Kader, MALMOE Chefanalyst Geerbt? Bei den EuroMillionen abgesahnt? Unverhofft in den Besitz von nordkoreanischen Plutoniumschmuggelgeldern geraten? Wenn Linksradikale aus heiterem Himmel in die Verlegenheit kommen, Geld auf die hohe Kante legen zu müssen, sind sie meist ratlos. Natürlich, es gibt als "ethisch" vermarktete, als politisch korrekt angepriesene Geldanlagen -- doch sieht man näher hin, sind sie politisch korrekt allenfalls für linksliberale Gutmenschen, ethisch schlimmstenfalls für katholische FundamentalistInnen. MALMOE schafft hier die längst fällige Abhilfe. Mit speziell auf die Bedürfnisse populärer linksradikaler Orientierungen zugeschnittenen Produkten können nun auch gestandene AntiimperialistInnen, kritische Antideutsche, brave Links-Keynesianisten und hedonistische Partysaninnen der alten Forderung genügen: Put your money where your mouth is! morgenthauPLAN Der Mischfonds morgenthauPLAN wendet sich speziell an antideutsche InvestorInnen. Die wichtigsten Eckpfeiler seiner Anlagephilosophie sind Moishe Postones Antisemitismus-Analyse, die unbedingte Solidarität mit Israel und der Anti-Djihadismus. Im Anleiheportfolio des morgenthauPLANs finden sich naturgemäß israelische und U.S.- Staatsanleihen, je nach aktueller politischer Entwicklung hat das Fondsmanagement jedoch auch beispielsweise dänische (Karikaturenstreit), vatikanische (Papstrede) und britische (Bushs Schosshund) Staatspapiere beigemischt. Spekulative Finanzinstrumente wie Hedgefonds ("Heuschrecken") sind selbstverständlich stark übergewichtet. Im Aktienuniversum des Fonds werden Unternehmen aus der Sphäre des "raffenden Kapitals" (Banken, Versicherungen) bevorzugt, wobei auch weitere Kriterien bei der Auswahl angewendet werden wie etwas die Zuordnung zur Ostküste der Vereinigten Staaten, die zur Übergewichtung führt. Untergewichtet sind dagegen die Sektoren des "schaffenden Kapitals", wobei auch hier Ausnahmen zulässig sind wie etwa Bauunternehmungen, die als Auftragnehmer der U.S. Army im Irak arbeiten. Ausgeschlossen sind Investitionen in Staatsanleihen deren Emittenten Israel nach Ansicht des Fondsmanagements nicht ausreichend unterstützen. Ebenfalls tabu sind Wertpapiere von Unternehmen, die durch Kooperation im Erdölsektor hinterrücks die djihadistische Reaktion finanzieren, oder auch von solchen, die nicht ihre gesamte Tätigkeit dem Profitprinzip unterordnen und damit letzten Endes vor den PropagandistInnen der regressiven Volksgemeinschaft in die Knie gegangen sind. intifadaDYNAM Zielgruppe des innovativen Produkts intifadaDYNAM sind AntiimperialistInnen, die bislang bei der Gestaltung von Finanzanlagen völlig vernachlässigt wurden. Kriterien der Anlagestrategie sind zum einen die eindeutige Frontstellung gegen den U.S.-Imperialismus und das internationale Finanzkapital, weiters aber auch die beispielsweise von Oskar Lafontaine, Hugo Chavez und Mahmud Ahmadinejad konstatierten Schnittmengen zwischen linker Politik und islamischer Religion. Logische Elemente des Portfolios sind derzeit venezolanische und bolivianische Staatsanleihen, aber auch ecuadorianische und nicaraguanische Bonds werden vom Fondsmanagement einbezogen. Der Fonds ist daher nicht geeignet für AnlegerInnen, die erstklassige Sicherheiten erwarten. Die Bereitschaft, einen Totalverlust als antiimperialistische Solidaritätssteuer hinzunehmen, wird vorausgesetzt. Statt in Aktien wird ein wachsender Anteil des Portfolios in Produkte wie Sukuk oder Murabaha investiert, die sich dem kapitalistischen Geldfetisch und der Logik des Finanzkapitals ganz verweigern und sich statt dessen dem Zinsverbot der Sharia unterwerfen. Selbstverständlich gänzlich ausgeschlossen sind Investitionen in Anleihen der wichtigsten imperialistischen Staaten wie der USA und Israels sowie Wertpapiere von Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes sowie von solchen, die von der Ausbeutung des Trikont profitieren. keynesINVEST keynesINVEST ist für traditionelle Arbeiterbewegungslinke und Attac-AnhängerInnen besonders attraktiv. Das Fondsmanagement orientiert sich vorwiegend am Ideal des keynesianischen und korporatistischen Wohlfahrtsstaats. Im Fokus des Anleiheuniversums stehen skandinavische und kontinentaleuropäische Staatspapiere, wobei das Fondsmanagement derzeit schwedische Anleihen unter-, österreichische dagegen wieder übergewichtet. Brasilianische, chilenische und argentinische Bonds werden ebenfalls einbezogen. Der Fonds ist auch in der Finanzierung arbeitsplatzintensiver Industrialisierungs-Projekte aktiv, so etwa bei chinesischen Staudämmen. Den Aktienanteil bestimmen staatsdominierte, beschäftigungsintensive und stark gewerkschaftlich organisierte Grossunternehmen der Telekom-, Versorger- oder auch Automobilbranche, wobei aktuelle Arbeitskämpfe von der Fondsverwaltung intensiv verfolgt und für Investitionsentscheidungen herangezogen und politisch bewertet werden. partyGARANT Ein vollkommen neues Projekt des MALMOE-Vermögensmanagements ist partyGARANT, der Fonds für linksradikale urbane HedonistInnen ("Poplinke"). Dieser geschlossene und strikt vertraulich agierende Fonds konzentriert sich auf alternative Investments abseits traditioneller Wertpapiere. Hierzu gehört etwa ein Venture Capital-Portfolio, mit dem förderungswürdige Clubs und Parties finanziert werden. Für Lieferungen von illegalisierten psychischen Substanzen übernimmt der Fonds Ausfallhaftungen, sofern der Transport entsprechend der Kriterien des Fondsmanagements selbstverwaltet und unter Umgehung der großen Drogenkartelle organisiert und etwa mit Flüchtlingspassagen koordiniert wird. Der Fonds investiert auch in Schiffsfinanzierungen entlang der hauptsächlichen Routen des internationalen Drogenhandels. Obwohl der Aktienanteil des Fonds eher gering ist, können hier Papiere von Zigaretten- und Alkoholproduzenten so wie von Anbietern von Sportwetten oder Glücksspielen berücksichtigt werden. online seit 10.04.2007 12:06:33 (Printausgabe 36) autorIn und feedback : Ribo Kader Links zum Artikel:
|
|
Wär’ ich nicht arm, wärst du nicht reich Vermögen entzieht sich gern, auch der Analyse [03.07.2008,Martin Schürz] Extern – Intern Zur Situation der Uni-Lehrbeauftragten [27.05.2008,Eva Blimlinger] Bank hält Hof Ist eine Uni-Vorlesung gekauft? [24.04.2008] die nächsten 3 Einträge ... |
|||
![]() |