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Entgrenzte Kriege Der MALMOE-Schwerpunkt zu "Neuen Kriegen": die Paramilitarisierung in Kolumbien und Mexiko. In den Diskussionen um "Neue Kriege", wie sie beispielhaft an Ländern Lateinamerikas oder am afrikanischen Kontinent abgehandelt werden, gelten paramilitärische Systeme als eine Folge gescheiterter Staatsbildung - und werden nicht selten in Opposition zur "soliden" Staatlichkeit westlicher Nationen und ihrer "regulären, kontrollierten" Kriegführung gedacht. Doch die Paramilitarisierung lang anhaltender Konflikte stellt trotz oder gerade wegen ihres "entstaatlichten", rechtslosen Agierens zugleich eine effektive Strategie der Durchsetzung staatlicher Souveränität dar - und funktioniert in ihrer Systematik als eine Art modernes "Kriegs-Outsourcing". Darüberhinaus lässt sich die "Entgrenzung des Krieges" mit globalen ordnungspolitischen und ökonomischen Interessen verknüpfen, wie auch die Beispiele des kolumbianischen Paramilitarismus sowie der Paramilitarisierung Chiapas in Mexiko im folgenden MALMOE-Schwerpunkt aufzeigen. Texte des MALMOE-Schwerpunkts "Entgrenzte Kriege": Der innere Feind Ausnahmezustand online seit 27.10.2005 01:49:47 (Printausgabe 28) autorIn und feedback : Redaktion |
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Gib Pfötchen, Bulle! Tiere, Repression und Emotionskapitalismus [08.07.2008] Was tun mit den Reichen? Belächeln, belagern, besteuern? [23.04.2008] Postkoloniales Sprechen „Wir“ und „die anderen“ [12.02.2008] die nächsten 3 Einträge ... |
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