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Skinheads on Ecstasy

Glatzen, Springerstiefel, DJ Adolf und Gabbers against Racism and Fascism: Wie rechts ist Gabba?

Nicht nur die physische Nähe rief an diesem Abend im Wiener Clublokal “Baumgartner Casino” einschlägige Assoziationen zur “West”, Fantribüne im Hanappi Stadion, hervor. Mit Neophyte und den Stunned Guys fand dort ein absolut starbesetztes Hardcore Rave statt. Natürlich waren wir ahnungslos, als wir beschlossen, hinzufahren. Baumgartner Casino klingt ja recht flockig und harte Beats sowieso. Ein bisschen erstaunt waren wir, als wir am Eingang auf Securities in voller Kampfmontur stießen. Komplett in oliv, Hosen in den Springerstiefeln und Gaspistolen am Gurt. Fuck, hab ich in mehr als einem Jahrzehnt clubben in Wien je einen Security mit offener Gaspistole herumlaufen gesehen?!

Nun gut, die wollen halt auf Nummer sicher gehen, so unsere vorsichtige Einschätzung nach dem ersten Schreck. Egal jetzt, und hinein – doch da konnten wir unsere Münder schon nicht mehr schließen: Ein Kollege mehr Muskeln als der andere, für den/die BetrachterIn von außen alle im Einheitslook – Nike Air Max Classics, Trainingshosen und Shirts mit Aufschriften wie ‚Only The Strong Survive’ oder ‚Rotterdam Terror Crew’. Kahlgeschoren und zutätowiert, in unnachahmlichem Tanzstil zu den 200 plus Beats per Minute. Besagte Westtribüne schoss durch unsere Köpfe … waren wir auf einer Kampfsportübung durchgeknallter Ultras gelandet? Oder ist es nur das Äußerliche, das so krass schockt, und die kiefermahlenden Marschierer sind in Wahrheit gezähmt von E’s und Speed friedlich im Rhythmus vereint?

In den 90ern erzählte die britische Popliteratur in unzähligen Varianten die Geschichte von der Zähmung der bislang unter jungen Männern vorherrschenden Rabaukenkultur durch die besänftigende Wirkung, die mit dem Siegeszug von Acidhouse und Ecstasy einherging. Doch was ist mit den kontinentaleuropäischen Pendants der lawless Brats from Council Flats im Rausch von Musik und Ecstasy passiert?

Feyenoord vs. Ajax

In Holland entwickelte sich Anfang der 90er eine sehr spezielle Bewegung, die eng mit der hinlänglich bekannten und nicht minder berüchtigten Hooliganszene verknüpft war. Die beiden niederländischen Fußballclubs Feyenoord Rotterdam und Ajax Amsterdam standen seit jeher in nicht ausschließlich sportlicher Konkurrenz, die Rivalität auf den Rängen hatte auch immer ideologische Implikationen, ähnlich dem Verhältnis von Rapid und Austria. Wie die Austria gilt Amsterdam als finanzkräftig, kultiviert und wird von gegnerischen Fans als “nobler Judenclub” diffamiert. Besonders von den einschlägig bekannten Rotterdamer Hooligans. Rotterdam hat ein rufferes Image, die Fangemeinde von Feyenoord ist proletarisch dominiert und tendenziell rechts stehend. Vor den Spielen gegen den Erzfeind wird stets der Schlachtruf “Amsterdam, waar lech dat tan?” skandiert, was frei übersetzt soviel wie “Wo zur Hölle liegt Amsterdam?” bedeutet.

Die Euromasters, eine frühe Hardcoreformation, adaptierten diesen Schlachtruf und veröffentlichten einen gleichnamigen Track auf dem Label “Rotterdam Records”, was mit der Geburtsstunde von Hardcore und Gabba gleichgesetzt werden kann. In weiterer Folge wurden holländische Fußballstadien mit diesem Sound beschallt, das “Stads Radio Rotterdam” nahm eine eigene Sendung in ihr Programm auf und mit dem “Midtown Shop” eröffnete der erste auf Hardcore und Gabba spezialisierte Laden in Rotterdam.

Von Detroit um die Welt

Im Zuge der Entstehung all jener, heute unter dem Begriff “Techno” zusammengefassten Stile Mitte der 80er bis Anfang der 90er Jahre war recht bald der Versuch erkennbar, die neuen Möglichkeiten der elektronischen Musikproduktion abseits von damals gängigen populärmusikalischen Konventionen auf die Spitze zu treiben. Vor allem die Dekonstruktion des klassischen Poparrangements, die radikale Hinwendung zur Monotonie als oberstes Stilmittel und die Besinnung des bis dato eher handwerklich geprägten Musikschaffenden auf ein neues Selbstverständnis als ProgrammiererIn, als ExperimentatorIn stellten einen gewaltigen innermusikalischen Bruch dar.

Schon sehr früh wurden auch die Grenzen dieses neuen Feldes ausgelotet: Gerade ab dem Zeitpunkt, als erste kommerzielle Erfolge mit technoiden Mustern erzielt wurden – man denke nur an “Pump up the Jam” von Technotronic aus dem Jahre 1989 –, wurde der abgrenzungsbedürftige kontinentaleuropäische Underground zunehmend rauer, härter und schneller. Der Begriff “Hardcore” war in aller Munde, nicht jedoch jene hypernervösen Breakbeats, die als Vorläufer des Jungle unter demselben Terminus in England schon längst salonfähig waren. Europäischer Hardcore zeichnete sich prinzipiell durch monoton rhythmische, zumeist verzerrte Bassdrums und hohe Geschwindigkeit aus. Oftmals waren die Grenzen zu dem harten, reduziert-repetitiven Sound, für den Detroit immer gestanden war, fließend. Der generellere Gestus war punkiger und dreckiger, man entfernte sich bewusst von der hochpolierten Disco-Ästhetik der House- und Clubbewegung.

"Happy Hardcore" vs. "Noisecore"

In der ersten Hälfte der 90er waren Hardcore und Gabba bestimmende Strömungen im Gesamtspektrum technoider Klangkunst. Erste erfolgreiche Compilations wie ‚Thunderdome’ oder ‚Terrordrome’ kommerzialisierten die Szene zunehmend und weiteten sie auf Deutschland, die Benelux-Länder, Italien, Australien und die USA aus. Generell lassen sich 2 grundlegend verschiedene Stile ausmachen: einerseits Hardcore als rein funktionale Partymusik, oft als ‚Happy Hardcore’ bezeichnet. Die Geschwindigkeit ist hier etwas moderater, der Sound erinnert auch heute noch an die Ästhetik früher Rave-Tracks und nicht selten findet man hitparadentaugliche Coverversionen, etwa von Madonnas “Like a prayer”.

Die ersten großen Stars dieser Richtung waren unter anderem die niederländischen Produzenten Charly Lownoise und Mental Theo. Auf der anderen Seite steht eine weitaus heterogenere Szene experimentellerer Ableger, mit Bezeichnungen wie ‚Noisecore’, ‚Speedcore’, ‚Artcore’ oder auch ‚Darkcore’. Ein diesbezüglich wichtiges Label ist ‚Industrial Strength’ des New Yorkers Lenny Dee, auf dem Artists wie ‚DJ Skinhead’, ‚Dark Raver’ oder die Australier ‚Nasenbluten’ releasten. An die Stelle der Partytauglichkeit tritt hier der Aspekt der klanglichen Grenzüberschreitung. Viele Tracks erinnern an elektronische Variationen des Death Metal, und die Szene schmückt sich gerne mit Insignien des Morbiden.

DJ Adolf vs. Gabbers against Racism and Fascism
Das Amsterdamer Label ‚Mokum Records’ druckte bereits Anfang der 90er auf jeden ihrer Releases ‚Gabbers against Racism and Fascism’ – ein deutlicher Hinweis auf beginnende politische Auseinandersetzungen in der sich eigentlich als unpolitisch verstehenden Gabba-Szene. Der Grund war, dass sich zunehmend Rechte unter die Gabba-Parties mischten, zeitweilig erlangte die Szene einen negativen Medienruf als Veranstaltung tanzender Hooligans.

Einer der Gründe ist wohl der Style der Gabba-Fans: mit Glatze, Bomberjacke und einer Vorliebe für bestimmte einschlägige Textilmarken sehen die durchschnittlichen Gabbas aus wie Skinheads. Und die gelten nun mal – trotz politisch ambivalenten Ursprüngen – in der Öffentlichkeit als Nazis. “Serialkiller” Daniel Kofler, einer der erfolgreichsten Gabba-Veranstalter Österreichs und gefragter DJ, weiß diesbezüglich von deutlichen Unterschieden zwischen den großen Gabba-Nationen Holland, Italien, Deutschland und der Schweiz zu berichten: “In Italien z. B. können die alle Party feiern, sind super drauf und alles, aber das äußere Erscheinungsbild ist wirklich teilweise eine Katastrophe.” Italienische Fans zeigen z. B. bezüglich ihres Outfits keine Scheu vor direkten Anleihen an der Nazi-Ästhetik. Schmal geschnittene Oberlippenbärte sind keine Ausnahme: “Da hab ich mir gedacht, der Hitler steht vor mir.”

Und dann ist da die Musik selbst: Hart, schnell, offensiv, provozierend, “ohne Kompromisse", reduziert. Nicht sehr anschlussfähig für den gängigen Musikgeschmack – was wohl auch einen Großteil der Attraktion für die Fans ausmachen dürfte. Diese Mechanismen der ästhetischen Abgrenzung gegenüber dem bestehenden Mainstream sind in der Jugendkultur häufig anzutreffen und bieten wohl wenig Anlass zur Besorgnis. Anders sieht es mit offenen und deutlich positiven Bezügen zum Nationalsozialismus aus. Ob nun der Amerikaner DJ Skinhead in seiner Nummer ‚Extreme Terror’ “”Was ist los Deutschland?” schreit, ob sich Produzenten und DJs selbst die Namen DJ Adolf oder ADR88 (Aryan Dance Resistance; ‚88’ steht auch für den 8. Buchstaben im Alphabet und somit als Synonym für ‚Heil Hitler’) verpassen, ob Tracks ‚Superior Race’, ‚We dominate’, ‚Powerstation Holocaust’, ‚Tausendjähriges Reich’ oder ‚Ku Klux Cunts’ heißen oder ob ganze Hitlerreden gesampelt und ‚Sieg Heil!’ zum Beat synchronisiert wird – das lässt sich nicht mit dem in Szenekreisen üblichen Hinweis auf ironische Motive vom Tisch wischen.

Bedenken kommen selbst beim Techno, der sich gerne gerne als ‚Movement’ sieht, auf, wenn Ikonen wie Westbam die Afterhour mit Stalingrad oder den Schützengräben von Verdun vergleichen bzw. wenn Dr. Motte, der Initiator der Loveparade, in einem Interview "den Juden dieser Welt” empfiehlt, endlich mal eine neue Platte aufzulegen und nicht immer nur rumzuheulen.

Techno und Gabba – "A hagliche Gschicht?"

Wie sieht es mit dem Verhältnis der Gabba-Szene zu MigrantInnen aus? International ist Gabba jedenfalls. Ob nun Auswärtsspiel oder Gabba-Event im größeren Stil – organisierte Kaffeefahrten ins Ausland mit harten Beats gehören ähnlich wie im Fußball zur Fankultur.

Die Offenheit gegenüber nicht-westeuropäischen Fans, die in anderen Subszenen des Techno stark repräsentiert sind, steht auf einem anderen Blatt. Besonders brisant war der letztendlich geglückte Versuch, Techno- und Gabba-Szene im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung in Wien zu vereinen. Daniel Kofler spricht rückblickend von einer “haglichen Gschicht” und einer gehörigen Portion Skepsis und Ablehnung im Vorfeld. “Am Hypnotic (eine der größten Techno-Veranstaltungen Österreichs; Anm. der AutorInnen) sind schon, sagen wir einmal, ein Viertel oder zwei Viertel Ausländer. (…) Im Endeffekt wird es uns ziemlich hoch angeschrieben, das Ganze. Weil es hätte sich keiner über das Projekt drübergetraut. Wir haben gesagt, wir machen das, wir verstärken Security – sollte was sein – aber wir trauen uns drüber. Und im Endeffekt: Es funktioniert.”

Techno als Pool für rechte Vereinnahmung?

Mit der Unterwanderung durch Rechte hat die Techno-Szene jedenfalls schon Erfahrung. Der an sich inhaltsfreie Techno-Friede-Freude-Eierkuchen bietet auch in Österreich Raum für ideologische Füllungen aller Art. Bereits Mitte der 90er entdeckte der mittlerweile durch Selbstmord verstorbene Funktionär des Rings freiheitlicher Jugend und Nationalratskandidat der FPÖ, Christian Böhm-Ermolli, die Techno-Szene als “erste Jugendkultur im deutschen Raum seit dem Zweiten Weltkrieg (...), die weder amerikanisch noch schwarz noch britisch dominiert ist. Zum ersten Mal ist Deutschland wieder (sic!) ein Land geworden, in dem Neues gemacht wird und von wo es ausgeht.” So geschrieben in der rechtsextremen Jungen Freiheit (JF) im Jahre 1995.

Und nicht nur Böhm-Ermolli hatte den rechten Weg ins Wiener Techno-Geschehen gefunden. Auch FPÖ-Bezirksrat Johann Gudenus betätigt sich als Techno-DJ. Der in der rechten Medienlandschaft publizistisch umtriebige Manuel Ochsenreiter – der bereits Ernst Jünger mit dessen Weltkriegs-Tagebuch als “ersten deutschen Raver” bezeichnet hatte – besuchte den Wiener FPÖler und schilderte seine Erfahrungen in der JF. Seinen Ausführungen ihres gemeinsamen Abstechers ins Gazometer zu einer Techno-Veranstaltung nach zu schließen, dürften sie sich dort durchaus unter einigen Gleichgesinnten befunden haben.

Bietet sich Techno als weitestgehend kommunikationsloser Musikstil schon aufgrund seiner Ästhetik für rechtspopulistische Vereinnahmung an? Die Jugendwertestudie 2000 jedenfalls weist den Techno-Kids eine auffällig starke Tendenz zu rechten Vorstellungen zu. Auch wenn sie sich – genauso wie die Techno-Szene an sich - als eher unpolitisch verstehen, wollen sie “Zigeuner”, Juden und MigrantInnen zu einem viel höheren Prozentsatz als alle anderen Jugendlichen nicht als ihre NachbarInnen haben. Da verwundert es kaum, dass die FPÖ im letzten Nationalratswahlkampf mit einer an Techno angelehnten Kampagne bei den JungwählerInnen punkten wollte. Ein mit Techno unterlegtes Computerspiel sollte den Jugendlichen das passende Image der mittlerweile zur Kleinpartei mutierten FPÖ vermitteln.

Vorgänge, die in Deutschland und Österreich zusehends die Jugendarbeit auf den Plan rufen. Bislang eher an Skinheads orientiert, hat sich zum Beispiel eine Gruppe Wiener StreetworkerInnen in jüngster Zeit Gabba-Jugendlichen zugewandt.

“Serialkiller” Daniel Kofler hat vor ungefähr einem Jahr ebenso einen Zuwachs rechtsextremer Jugendlicher in der Techno- und Gabba-Szene beobachtet. Typische Hooligan- und Skinhead-Wear – Fred Perry Polos, Lonsdale Jacken, Australian Trainingsanzüge, Turnschuhe von Nike – wurde in der Gabba- und Hardcore-Szene immer trendiger und das sei “der Punkt, wo dann auf einmal alles irgendwo komisch worden ist”.

Rasiert und entspannt

Die gleiche Beobachtung wollen die Wiener StreetworkerInnen auch gemacht haben. “Die Skinheads und -girls sind in eine andere Szene hineingegangen, eben in diese Gabba-Szene, weil dort ein anderes Auftreten ist. Es ist zwar die Kleidung sehr ähnlich, aber die Musik ist anders. Und auch der Drogenkonsum spielt dort eine ganz, ganz spezielle Rolle.”Aber nicht nur der um vieles freizügigere Umgang mit illegalen Drogen scheint der große Reiz an der Gabba-Szene zu sein. Etliche “harte Burschen” der Skinhead- und Hooligan-Szene haben offenbar den männerbündisch-organisierten Gestus satt und wollen auch mal so richtig abfeiern. Die ästhetische Brücke scheint rechten Skins eine Wendung zu einem hedonistischen Selbstverständnis zu ermöglichen: In der Gabba-Szene scheint sich die dem Techno seit jeher inhärente Rolle der extatischen Körperlichkeit mit den Werten der rechten Skinszene zu vermischen. Rechts sein bedeutet dann nicht mehr zwingend, auf Drogen zu verzichten und ständig Gitarrenmusik bzw. altdeutsche Trinklieder hören zu müssen, auch das technoid gefärbte Frauenbild ist im Gegensatz zum klassischen Skingirl ein deutlich anderes.

Dennoch ist das Verhältnis zwischen Skinhead- und Gabba-Szene ein durchaus ambivalentes. Die Vereinnahmung des Dresscodes der Skinheads durch die Gabbas löst zwar Spannungen auf Seiten jener Skins aus, die nicht zum “Hinüberwechseln” bereit sind bzw. die anderen als unwillkommene Nachahmer verachten. Andererseits sehen die politisch Aktiven in der zahlenmäßig nicht mehr unerheblichen Gabba-Szene ein beträchtliches Rekrutierungspotenzial. Die Wiener StreetworkerInnen: “Spannend war auch die Rekrutierung für die Demo gegen die Wehrmachtsausstellung. Da brauchen die Skins die Gabbas halt wieder.”
Etliche VeranstalterInnen sehen sich aus diesen Gründen mittlerweile dazu veranlasst, gegen eine Vereinnahmung durch die Rechten aufzutreten und bedrucken die Flyer für ihre Gabba-Events mit ‚No Racism’-Emblemen.

Auch der “Serialkiller” Daniel Kofler berichtet von Versuchen, die Szene durch Kleidungsvorschriften und ähnliches in den Griff zu bekommen: “Wir haben gesagt: Ok, wir akzeptieren auf unseren Parties kein Fred Perry, kein Pit Bull, kein Troublemaker, kein Kategorie C, keine Springerstiefel.” Doch lange scheinen diese Restriktionen nicht bestanden zu haben, was zudem noch sehr “demokratisch” argumentiert wird. Daniel Kofler meint: “Ist es richtig, dass ich dir vorschreib’, das darfst du anziehen, damit du auf meine Party kommen darfst? Warum darf nicht jeder Mensch das anziehen, was er will?” Man gewinnt den Eindruck, dass die Ablehnung rechter Vereinnahmung fast ausschließlich auf pragmatischen Überlegungen fußt – und in manchen Teilen der Szene auch auf einer gefährlichen Toleranzbildung. Gegenüber den Rechten – versteht sich. Daniel Kofler: “Ich akzeptier jeden. Der Skin darf zu mir kommen auf die Party, aber ich will nicht, dass er kommt, wenn er Stress macht. Sondern ich will, dass er kommt, um Party zu feiern.”


online seit 22.06.2003 12:56:45 (Printausgabe 14)
autorIn und feedback : Buschbom, Murlasits, Wiechmann, Wiltsche




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