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Streifzug durch die Welt aktueller Technik LÜGEN DETEKTOREN FÜR DIE FÜRSORGE – Getestet wird das System in Harrow, einem Vorort von London. AnruferInnen, die den dortigen Job- Centre kontaktieren, der für Sozialhilfe- und Arbeitslosengeld zuständig ist, werden zunächst von einem Stimmcomputer begrüßt. Nach Einstiegsfragen zur Kalibrierung werden im Lauf des weiteren Telefongesprächs die Stimmen der Anrufer auf verdächtige Muster analysiert. Ist dies der Fall, werden die AnruferInnen zu TelefonistInnen weitergeleitet, die auf Betrugsfälle spezialisiert sind. Sollte sich das System in Harrow bewähren, soll es auch in anderen britischen Job-Centren zum Einsatz kommen. ARBEITSKAMPF IN DER DEUTSCHEN TELEKOM – „Die Vorstellungen der Telekom sind absolut inakzeptabel. Deshalb ist auch eine Zuspitzung der Auseinandersetzung nicht auszuschließen,“ sagte ver.di Chef Frank Bsirske zum Streit um die geplante Auslagerung von rund 50.000 Service-Mitarbeitern. Anfang April waren die Tarifverhandlungen über die Auslagerung der Beschäftigten ohne Ergebnis vertagt worden. Die betroffenen MitarbeiterInnen sollen nach den Vorstellungen der Telekom in neue konzerneigene Gesellschaften wechseln und dort mindestens 38 statt bislang 34 Stunden in der Woche arbeiten, flexibler eingesetzt werden und weniger verdienen als bisher. FORDERUNG NACH TECHNOLOGISCHEM DATENSCHUTZ – Als Konsequenzen aus der Tatsache, dass politischer Datenschutz meist zu spät kommt und in aller Regel durch neue Techniken aufgeweicht wird, fordert der Bericht „Dilemmas of Privacy and Surveillance“ der renommierten britischen TechnikerInnen- Vereinigung Royal Academy of Engineering, Produkte und Dienste so zu entwickeln, dass auch von BenutzerInnen steuerbare Datenschutzmechanismen in ihnen vorhanden sind. Dies sei angesichts der zu erwartenden Vernetzung unterschiedlicher Datenquellen und den inhärenten Missbrauchsmöglichkeiten unbedingt erforderlich. WIEDER EINMAL PATENTE – Für die deutsche Justizministerin Brigitte Zypries ist der Zeitpunkt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft günstig für Reformen. Sie strebt eine Harmonisierung des Patentrechtes unter dem Dach des Europäischen Patentamtes an. Sie nahm sich damit der Kritik der deutschen Industrie an, die der Präsentation einer Überarbeitung des bestehenden Rechts durch die EU-Kommission – ein zweigeteilter Ansatz im Rahmen des Europäischen Patentübereinkommens – folgte. Laut FFII sei das Verfahren der EU-Kommission zwar das geringere Übel, gleichzeitig folge sie aber „den USA auf dem gefährlichen Pfad zu einer zentralen Patentgerichtsbarkeit“. Dieses Experiment sei jenseits des Atlantiks aber kläglich fehlgeschlagen. online seit 23.05.2007 13:29:07 (Printausgabe 37) autorIn und feedback : funktionieren Links zum Artikel:
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