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Streifzug Tech-News The Good, The Bad and The Ugly – „Music sounds better without rootkits: F-Secure prüft auf der diesjährigen CeBIT Musik-CDs und DVDs der Besucher auf Rootkits.“ Ausgerechnet jenes Unternehmen, das mit Sony für den umstrittenen [und mittlerweile eingestampften] Kopierschutz im Jahr 2005 kooperierte, bietet sich jetzt als Helfer in der Not an. Ad Kriminalisierung des Newsletters – ein Primer zum MALMOE Spam-Schwerpunkt der letzten Ausgabe. Seit 1. März 2006 ist eine Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) in Kraft, die eine Zusendung von e-Mails unter Strafe stellt, sobald keine vorherige Einwilligung der EmpfängerInnen vorliegt bzw. wenn diese an mehr als 50 Personen gerichtet ist. Dabei wird nicht unterschieden, ob der Mail-Versand kommerzielle Absichten verfolgt oder gemeinnützigen Zwecken dient. „Wie schon im Vorjahr die Novellierung des Mediengesetzes haben die neuen Bestimmungen des TKG vor allem die Realitäten von Kunst- und Kulturschaffenden nicht berücksichtigt“, stellt der Vorstand des konsortium.Netz.kultur in einem offenen Schreiben an den Nationalrat fest. Andere schließen sich dieser Meinung an, „Gesellschaftspolitisches Engagement braucht Öffentlichkeit“, meint zB. Sarah Schönauer, Vorsitzende der Salzburger Netzkultur-Initiative subnet. „Ohne Nachbesserung des TKG ist die Nutzung von Netztechnologien als Mittel demokratiepolitischer Meinungsäußerung und Information in erheblichen Maße gefährdet.“ Mehr zu Spam – In ihrem aktuellen Bericht zeigt sich die so genannte Artikel 29-Arbeitgruppe der EU-Datenschutzbeauftragten besorgt, „dass bei dieser Filterform (Anmk.: inhaltsbezogene Filterung) E-Mail-Serviceanbieter Zensoren der privaten E-Mail-Kommunikation werden, indem sie beispielsweise Nachrichten blockieren, deren Inhalt vollständig rechtmäßig ist“. Ein solches Verfahren, das sich etwa Yahoo in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen von den NutzerInnen einräumen lässt, werfe „fundamentale Fragen“ der Rede- und Informationsfreiheit auf. Shadows revisited – Die französische Regierung versucht die Legalisierung von Tauschbörsen zu kippen. Wie MALMOE in der letzten Ausgabe berichtete, beschloss die Nationalversammlung gegen den Willen der Regierung vergangenen Dezember Abänderungsanträge zur Urheberrechtsreform, die eine „Kulturflatrate“ zur Legalisierung von Filesharing auch urheberrechtlich geschützter Werke bewirkt hätte. Die Urheberrechtsreform lag dann bis 7. März auf Eis, als die Exekutive eine neue Vorlage in der Nationalversammlung präsentierte, in der die Passagen der Dezember-Abänderungen nicht mehr zu finden waren. Versuche der Opposition, die gekippten Änderungsanträge wieder auf die Agenda zu bringen, scheiterten an der Mehrheit der konservativen UMP. Kultusminister Renaud Donnedieu de Vabres will in den nächsten Tagen seine neue Vorlage durchs Parlament bringen, die unter anderem vorsieht, das Kopieren von DVDs ausdrücklich aus dem Recht auf Privatkopie auszunehmen. Die Endabstimmung über die Urheberrechtsnovelle soll nach mehreren weiteren Debatten Mitte März [leider nach Redaktionsschluss] erfolgen - MALMOE bleibt aber am Ball. Und zum Schluss – Die „Wundertüte“ Telepolis feiert ihren zehnten Geburtstag, alles Gute, von einer Stadt zur anderen, sozusagen! online seit 18.05.2006 14:56:37 (Printausgabe 31) autorIn und feedback : funktionieren Links zum Artikel:
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Von PatientInnen und KonsumentInnen Google Health, Microsofts Health Vault und die „mass consumerization“ von Gesundheitsdaten. [07.08.2008,cp] Streifzug EM-Sicherheit-Nachlese [18.07.2008] Weisser Krümelkrams und die Sorge um sich Selbst Interview mit Hans-Christian Dany über „Speed – Eine Gesellschaft auf Droge“ [27.06.2008,Interview: Max Hinderer] die nächsten 3 Einträge ... |
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