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Die Grenzen der Kunst Ein Bericht vom "Open house"-Wochenende in Linz „Gelebte Bedingungen“ sollten untersucht werden, so das Vorhaben für das Veranstaltungswochenende im Rahmen der „Open house“ Ausstellung im O.K Centrum für Gegenwartskunst in Linz, an dem MALMOE mit Vorabtexten in der letzten Nummer und einem Diskussionspanel vor Ort Ende März kräftig mitgemischt hat. Das Team von b_books zeigte Filme und hielt Vorträge zu politischer Theorie. Stargast Terre Thaemlitz problematisierte in seiner „Lovebomb“-Lecture den untrennbaren Zusammenhang von Liebe und Gewalt. Als Videomitbringsel aus Berlin gab es auch erste Ausschnitte aus „Raspberry Reich“ zu sehen, Bruce La Bruces schrillem Crossover aus Schwulenporno und einer pop-sexualrevolutionär umgefärbten RAF-Inszenierung, einer Art Mischung aus spät-60s Godard und Dušan Makavejevs „Mysterien des Organismus“. Guillaume Paoli, glücklicher Arbeitsloser, unterzog die Anwesenden seinem "Demotivationstraining", Antke Engel und Gerald Raunig diskutierten den Nutzen des Gouvernmentalitäts-Begriffs. Am MALMOE-Podium konnte zwar nicht ganz geklärt werden, wie nahe das Buch „Empire“ von Hardt/Negri dem heutigen Krisenalltag im realexistierenden Empire kommt, aber dafür boten Katja Diefenbach und Karl Reitter ein höchst lebendiges und informatives Zwiegespräch über ihre Sicht auf die Buchrezeption. Die gesamte Veranstaltung bot den beteiligten Kunst- und Theorieszenis, die aus Wien, Berlin und anderswo angereist waren, ein super Wochenende. Dass von den vor Ort wohnenden Gästen die Sache zum Teil als etwas hermetische Importware wahrgenommen wurde, die mitunter wenig an die Bedürfnisse des Publikums anschließen konnte, macht allerdings gerade in einem Rahmen mit dem Namen „Open house“ nachdenklich. Eine etwas stärkere Verzahnung mit Leuten und Geschehnissen vor Ort wäre hier sicher hilfreich gewesen – ein Aspekt, der z.B. in der dazugehörigen Ausstellung vielfach gut gelungen ist. Die läuft noch bis 30.4. O.K Centrum republicart online seit 06.04.2004 17:30:59 (Printausgabe 20) autorIn und feedback : Beat |
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Die Aufteilung des Gemeinsamen Der Philosoph Jacques Rancière beschäftigt sich mit dem Widerstand der Kunst, der Befreiung der ArbeiterInnen durch nächtliches Lesen und dem Kampf um den „Anteil der Anteilslosen“. Ist er Anarchist? [05.01.2009,Jens Kastner] Sensomotorisches Band: War in our time Krieg im US-Kino und TV zwischen 1998 und 2008 [10.11.2008,Daniel Raecke] Piraterie als soziale Utopie Ein Blick in die Schatzkiste Hollywoods [05.11.2008,Irene Zavarsky ] die nächsten 3 Einträge ... |
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