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Interview mit den Wiener ModemacherInnen von „House of the very island’s royal club division middlesex klassenkampf, but the question is: where are u, now?“

Das komplette Interview aus MALMOE 40 mit den Wiener ModemacherInnen von „House of the very island’s royal club division middlesex klassenkampf, but the question is: where are u, now?“ (im Weiteren: HOT)

In eurer Mode wird mit gängigen Geschlechterrollen aufgeräumt. Ist der Umgang mit Gender euer Hauptanliegen?

Jakob: Die kritische Auseinandersetzung mit binären, normativen Identitätskonstrukten ist zu einem unserer Hauptanliegen geworden.

Martin: Die Idee, eben keine Klamotten zu machen, mit denen sich Menschen zu „Männern“ oder „Frauen“ konstruieren können und das Bedürfnis, sich durch Kleidung zu Vergeschlechtlichen nicht zu befriedigen, sehe ich als eines unserer Kernthemen.

Karin: Ein ganz Zentrales, das vor allem auch unsere ästhetischen Vorstellungen stark beeinflusst. Und ein Thema, dem wir uns auf unterschiedliche Weise auch alle persönlich verpflichtet fühlen.

Markus: Innerhalb des Kollektivs gibt es verschiedene Positionen. Aber generell. Ja. Ein Anliegen, das sich durch alle Kollektionen zieht.


In Interviews/Artikeln ist auch von ökologisch verträglichen Materialien und eurer Zusammenarbeit mit Merit die Rede. Wie reagiert Ihr auf kritische Stimmen, die dahinter einen Vermarktungszweck vermuten?

Jakob: De facto müssen wir uns eher mit Kritik auseinandersetzen, die faire Produktionsbedingungen und ökologisches Bewusstsein im Rahmen der Pariser Fashionweek vermarktungstechnisch eher kontraproduktiv sehen. Ich bzw. wir wurden bisher noch nie mit einer Kritik konfrontiert, die unsere Entscheidung als Vermarktungszweck vermuten. Wenn es diese kritischen Stimmen gibt, frage ich mich, was sie als Alternativen anbieten. Einen Lügendetektor? Kreuzverhör? Wozu? Ich nehme an, wir können uns alle darauf einigen, dass Nachhaltigkeit immer mehr zu einer Notwenigkeit wird - ganz gleich ob sich nun wer dafür entscheidet weil er eine größere KäuferInnenschicht ansprechen will oder eine persönliche Motivation dahinter steckt. Ich zB. war schon immer sehr beeindruckt, wie gea (Möbel + Schuhe) Ethik und eine kommerzielle Ausrichtung zusammenführen. Nicht unerwähnt will ich hierbei lassen, dass sich uns durch unsere Entscheidung erhebliche Mehrkosten entstehen, faire Produktion bedeutet den Näherinnen fast das Doppelte als üblich zu bezahlen. Diese Kosten tragen wir, und ich kann nicht behaupten, dass sich die Angelegenheit auf der Gewinnseite niederschlägt und diese Kritik in dem Zusammenhang passend ist.

Martin: Ich kann einem solchen Zweck nichts Negatives abgewinnen und es wäre auch falsch, so zu tun, als gäbe es nicht das Bestreben, KundInnen auch über diese Argumentation zu gewinnen, solange wir uns bemühen, fair und ehrlich zu bleiben.

Karin: Natürlich liegen „ökologisches und soziales Gewissen“ im Trend, was einem als DesignerIn auch nicht ungelegen kommen kann. Trotzdem geht es uns in erster Linie darum unseren Prinzipien entsprechend zu handeln. Dass wir unsere Ideale immer völlig umsetzen, haben wir nie behauptet, es handelt sich eher um einen Prozess.

Markus: Wenn Idealismus (+ die daraus oft resultierende Selbstausbeutung) als Vermarktungszweck Kritik hervorruft, kann ich solche Stimmen nicht ernst nehmen bzw. bis jetzt sind sie zu mir nicht vorgedrungen.


Ihr bewegt euch an der Grenze zwischen Kunst-Kunst und angewandter Kunst. Was hat euch überhaupt dazu bewogen, den vermeintlich größeren Freiraum ersterer zugunsten der Mode zu verlassen?

Jakob: Ich habe den „Freiraum“ Kunst-Kunst nicht verlassen, habe mich aber dazu entschieden, auch im Bereich Design zu arbeiten. Mich interessieren sämtliche Medien als Botschaftsträger. Während in der Kunst allerdings tatsächlich mehr Freiraum in der Möglichkeit besteht, sich mit kritischen Themen auseinanderzusetzen, tut sich in der Mode diesbezüglich eine Leerstelle auf. Und da liegt mein Interesse, wie kann das nicht Gezeigte, nicht Benannte, Dargestellt, thematisiert werden? Kleidung wird noch viel zu wenig herangezogen um auf den Konstruktionscharakter von Klasse, Geschlecht... aufmerksam zu machen.

Martin: Ich für meinen Teil habe erst als Reaktion auf die Mode zur Kunst gefunden und empfinde sie immer mehr als freieres Terrain. Viele von uns arbeiten nach wie vor auch im Kunstkontext und lernen, die beiden Bereiche besser voneinander zu trennen.

Karin: In diesem Punkt gehen unsere Meinungen wahrscheinlich etwas auseinander, jeder von uns hat hier sehr individuelle Motivationen. Wir diskutieren solche Fragen auch immer wieder. Für mich stand Mode als meine Form des Ausdrucks schon immer im Vordergrund, ihr ganz offensichtlicher und auch alltäglicher Bezug zu Identität waren für mich schon immer zentral.

Markus: Bei Kernstücken der Kollektion macht es für mich keinen Unterschied (Kunst-Kunst vs. angewandte Kunst), ob ich ein Bild male oder Schnitte konstruiere. Inhaltlich bestehen große (abstrakte) Ähnlichkeiten. Natürlich ist der Modemarkt wesentlich eingeschränkter als der Kunst-Kunstmarkt. Im Endeffekt produziert man Kleidung, wie immer man das auch werten mag.


Inwieweit habt ihr das Gefühl, dass in der Modeindustrie eine kritische Auseinandersetzung mit euren Inhalten stattfindet? Sind Presse, Showrooms, (Ein)KäuferInnen etc. sensibel für solche Themen?

Jakob: Sehr unterschiedlich. Das meiste Feedback bekommen wir von Medienleuten und KundInnen. Die größten Bedenken haben dann doch die Showrooms - so viel zum Thema kontraproduktiv im Zusammenhang mit der Pariser Fashionweek.

Martin: Generell herrscht zu diesem Thema schon eine eher verhaltene Begeisterung. Nach wie vor sind viele der Meinung, diese Inhalte wären entweder nicht relevant, schwer vermarktbar oder von gestern. Da kämpft man, mit ein paar Ausnahmen, gegen Windmühlen.

Karin: Bis zu einem gewissen Grad. Es gibt durchaus Interesse, wenn es um Business und Verkauf geht wird die Sache schon schwieriger. Wir sind noch auf der Suche nach der richtigen Nische, der besten Stelle, um unsere Konzepte auch wirklich verkaufen zu können.

Markus: Der derzeitige Backlash schlägt sich auch im Kaufverhalten der EinkäuferInnen nieder. But times will change. Von Medienseite – gute Reaktionen.


Fällt es nicht schwer, eine Agenda über mehrere Kollektionen zu retten, wenn die Mode jede Saison nach einem neuen Image sucht? Wie kann Nachhaltigkeit erzielt werden?

Jakob: In unseren Kollektionen verändern sich jede Saison das Thema und die Atmosphäre. Die Agenda bleibt unverändert.

Martin: Für mein Empfinden gibt es innerhalb der Parameter, die wir uns gesetzt haben genug Ausdrucksmöglichkeiten und „Images“, die einem nicht sofort das Konzept verwässern und trotzdem Neues entstehen lassen. Vorausgesetzt man verliert seine Überzeugung nicht irgendwo am Weg.

Karin: Schwerpunkte, einen Stil, sowohl inhaltlich als auch ästhetisch zu entwickeln ist für jedEn DesignerIn wichtig. Bei uns liegen die Interessen vielleicht etwas anders, das macht aber wenig Unterschied.

Markus: Unser Image ist Nachhaltig(keit).


Wie lässt sich eurer Meinung nach erklären, dass ein Business, dass vermeintlich eng verbunden mit ‚queer’-affinem Lifestyle ist, ein derart heteronormatives Schönheitsbild produziert?

Jakob: Ich finde, dass die Begriffe queer oder queer-affiner Lifestyle nicht passend sind, bezugnehmend auf die Pariser Fashionweek. Da ich mich intensiv mit Queer Theory beschäftige, verwende ich in diesem Zusammenhang den Begriff queer nicht. Ich verwende den Begriff „Gay Establishment“, der nicht beinhaltet, Normativität zu brechen. Gay Establishment arbeitet mit Normativität, beliefert einen heteronormativen Markt.

Martin: Ich bezweifle ja stark, dass dieses Business so ‚queer’-affin ist. Diese Szene passt sich tendenziell mehr der „Gesellschaft“ an, als sich ihr entgegenzusetzen. Und in der „Gesellschaft“ sind die wirklich anerkannten Repräsentationsformen schon immer noch heteronormativ.

Karin: In der Mode als Business geht es darum zu verkaufen, das funktioniert am besten indem man sich an die herrschende Matrix hält. Das heißt aber nicht, dass das unveränderlich so ist, man kann in der Mode durchaus auch reflexiv agieren.

Markus: Verschiedene Faktoren, wie zB. Zielgruppenorientierung, Normativität, Absatzmärkte ...


Wie ist eure Erfahrung mit dem Geschlechterverhältnis in den Creative Industries? Wie kam es dazu, dass Markus doch auch als Aushängeschild des Kollektivs wahrgenommen werden kann?

Jakob: Markus wurde als erster mit Studium fertig, erhielt zB. den Preis der Stadt Wien, ist Ansprechpartner für Presse usw.

Martin: Weil er halt einfach so fesch ist.

Karin: Dass Markus doch der Frontman ist war eigentlich nicht beabsichtigt, hat sich auch aus pragmatischen Umständen gegeben. Wir sind auch daran zu überlegen, wie wir uns besser und stärker als Gruppe präsentieren können.

Markus: Ich bin kein Aushängeschild.


Warum können wesentlich weniger Frauen eine Erfolgsgeschichte im Business aufweisen, wo sie doch die Mehrheit der ModestudentInnen darstellen?

Jakob: Die Geschichte der Gleichberechtigung ist noch eine relativ junge Bewegung, deshalb braucht es auch leider offenbar noch Zeit bis ihre Forderungen Realität geworden sind. Ich möchte diese Frage nutzen um eine, wie ich finde, wichtige ergänzende Gegenfrage zu stellen: wie viele Menschen die nicht „weiß“ sind, kennen wir aufgrund ihrer Erfolgsgeschichte in diesem Business? Oder wie viele DesingnerInnen kommen nicht aus der Mittel- und Oberschicht? Oder aus dem ehemaligen „Ostblock“ (da gibt’s einige in der Modeklasse...), oder Menschen die durch einen vorherrschenden Lookism keine Aufmerksamkeit erhalten? Oder Menschen mit sogenannter Behinderung? Mit anderen sexuellen Orientierungen - lesbische Identitäten beispielweise???? Die Liste ist endlos. Ich halte es aus Gründen der Fairness wichtig nicht nur eine „Gruppe“ herauszupicken, denn Ungleichheit und Mangel an Anerkennung ist ein Problem in unserer Gesellschaft das viele betrifft.

Martin: es gibt auch sehr wenige „Heteromänner“, die es wirklich geschafft haben. Die Frage ist zu schwierig und vielfältig, um sie in ein paar Sätzen zu beantworten.

Karin: Mode, vor allem in den in der Öffentlichkeit sichtbaren höheren Positionen unterscheidet sich da schlicht und einfach nicht von anderen Arbeitsbereichen.

Markus: Wie in allen anderen Arbeitsbereichen. So gestellt, ist es eine grundsätzliche Frage des Differential-Feminismus.


Nach welchen Kriterien habt ihr entschieden, im Zuge der Women’s Fashionweek zu präsentieren?

Jakob: Aus Ermangelung einer 3., 4., 5. ... Option.

Martin: Vielleicht dachten wir uns, dass der Modemarkt auf dem Frauensektor offener für unsere Botschaft ist. Aber genau weiß ich das leider nicht mehr.

Karin: Wir wollten nach Paris, ein dezidiertes Modepublikum. Ob Women’s Wear die richtige Entscheidung war ist die Frage, wir überlegen beim nächsten Mal bei der Men’s Fashionweek zu zeigen.

Markus: Daran arbeiten wir. Das nächste Mal soll´s bei der Men‘s Fashionweek sein.


Welche Rolle spielt kommerzielle Verwertbarkeit für euch? Habt ihr die Hoffnung, mit HOT finanziell Fuß zu fassen?

Jakob: Jeder arbeitende Mensch möchte von seiner Arbeit leben können.

Martin: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Karin: Natürlich ist das Ziel zumindest begrenzten kommerziellen Erfolg zu haben, ansonsten wird die Sache auch viel zu anstrengend.

Markus: Natürlich will man von seiner Arbeit leben. Wenn man allen Idealismus und Begeisterung wegnimmt, bleibt einfach Arbeit über, für die man eigentlich gerne entlohnt werden würde.


Wie sehr steht eure Haltung dem finanziellen Erfolg im Weg? Vor allem im Hinblick auf eure ökonomischen/Produktions- Entscheidungen?

Jakob: Siehe Antwort Nummer 2.

Martin: Wir können ein gewisses (ohnehin hohes) Preisniveau nur halten, weil wir selbst nichts verdienen. Inländische Produktion und unsere Stoffe sind im Verhältnis einfach viel teurer. Das ist über kurz oder lang ein Problem, aber jedes Abweichen erzeugt uns gewisse Probleme mit der Überzeugung.

Karin: Ich würde sagen, das Problem liegt weniger bei Produktionsentscheidungen, eher in unserer konzeptuellen Position. Das macht unsere Kollektonen durchaus kommerziell schwerer verwertbar.

Markus: Unsere Haltung steht einem finanziellen Erfolg insofern im weg, dass wir die höheren Produktionskosten tragen und sie nicht weitergeben können / wollen.


Funktioniert ein Label wie HOT - ähnlich dem Kunstbetrieb - hauptsächlich über (staatliche) Förderungen?

Jakob: Der Grund für unsere Abhängigkeit von staatlichen Förderungen liegt darin, dass keiner von uns aus einer gesellschaftlichen Schicht kommt, wo die private Finanzierung eines Modelabels möglich ist. Wir sind sehr dankbar, dass es diese staatlichen Förderungen gibt.

Martin: Momentan leider ja, aber wir sind sehr dankbar für diese Förderungen. Ansonsten wäre es undenkbar.

Karin: Bis jetzt ja, das sollte aber nicht so bleiben.

Markus: Förderungen sind eine große Hilfe (danke!), jeder Cent, den wir sonst irgendwie verdienen, fließt aber meist auch wieder in das Unternehmen HOT. Sollte sich in Zukunft irgendwann selbst tragen.


Wie sind eure Erfahrungen angesichts der kommerziellen Ausrichtung der Wiener CI Förderung? Müsst ihr Businesspläne faken oder euren Diskurs entschärfen?

Jakob: Nein.

Martin: Bis jetzt mussten wir das dankenswerterweise nicht.

Karin: Nicht wirklich.

Markus: Nein.


Ihr finanziert HOT zurzeit über Nebenjobs, nicht? Sind eure prekären Beschäftigungsverhältnisse ein Thema?

Jakob: Ja sind sie. Ich bin nicht bereit so zu tun als ob - siehe Glamourfaktor. Und es gibt natürlich auch einen Grund warum Klassenkampf in unserem Namen vorkommt.

Martin: Absolut, es entstehen Ungerechtigkeiten, weil manche mehr leisten müssen als andere. Ich verdiene mein Geld im Ausland und bin wenig da, da ist es beispielsweise für meine Kollegen nicht leicht mit mir.

Karin: In unseren Diskussionen immer wieder, ja. Und sie erschweren auch die Arbeit an den Kollektionen.

Markus: Gesellschaftliche Unterschiede sind prinzipiell ein Thema. Siehe Klassenkampf.


Wie lässt sich eurer Meinung nach die fehlende Bereitschaft in der Modeindustrie, sich gegen Vereinzelung, Konkurrenzkampf und Entsolidarisierung zu wehren, erklären? Welche Rolle spielt das Versprechen von Glamour und Selbstverwirklichung dabei?

Jakob: Es wird noch immer vom bürgerlichen Mythos des Einzelgenies ausgegangen. Dabei wird vergessen, wie viele Menschen in irgendeiner Form tatsächlich beteiligt sind. Da ist eben nicht nur der eine Desingsstar. Dass Vernetzung positive Auswirkungen hat, konnte man an der Geschichte der Antwerpen Six beobachten oder auch an der Wiener Vernetzung „we showroom paris now“.

Martin: In der Modeindustrie geht es vorrangig um Geld und Verkäufe, das Bedürfnis von Glamour und Selbstverwirklichung soll bei den KundInnen erzeugt und mit dem Produkt gestillt werden - zumindest bis zum nächsten Bedürfnis. Auf der Produktionsseite bleibt für Glamour und Ethik wenig Zeit. Wie in den meisten Wirtschaftssektoren ja auch.

Markus: It´s business. Jeder schaut, wo er bleibt. Wir versprechen keinen Glamour, wenn dann Selbstverwirklichung.


Ist eure Arbeit im Kollektiv eine Antwort darauf? Wie könnte sonst Allianzenbildung funktionieren? Was habt ihr in der Hinsicht in Zukunft vor, und was generell?

Jakob: Unsere Arbeit im Kollektiv ist sicher eine Antwort, ein Versuch, ob es auch anders gehen kann. Wir sind momentan Teil eines vom Tanzquatier Wien und Lyon initiierten Projekts. Ziel ist es, dass eine Gruppe von Choreographen und DesignerInnen gemeinsam ein Stück ohne Vorgaben erarbeiten. Nächste Station ist Lyon im April. Im Herbst wird das Ergebnis auch in Wien im Tanzquartier zu sehen sein. Interdisziplinäres Arbeiten kann interessante Entwicklungen für das eigene Medium mit sich bringen. Das Spezielle an diesem Projekt ist, nebst dem, dass es eben keine Vorgaben gibt, sich ganz auf den Prozess und den Austausch einzulassen - mit jederzeitiger Möglichkeit auszusteigen.

Martin: Die Arbeit im Kollektiv gibt uns als Einzelpersonen Sicherheit und ein Gemeinschaftsgefühl, das noch persönlich ist - im Gegensatz zur leistungsorientierten MitarbeiterInnenmotivation in großen Häusern. Das Gefühl nicht alle unser Prinzipien für die Verbreitung unserer Klamotten aufgeben zu wollen eint uns in beruhigender Weise.

Karin: Kaum jemand arbeitet im Modebusiness alleine, es wird nur gerne die Vorstellung vom Genie bedient. Zusammenarbeit trägt in dieser Hinsicht nach Außen, was eigentlich Usus ist. Ich denke das ist der richtige Weg, damit umzugehen. Und es hilft Schwierigkeiten abzufedern.


online seit 05.03.2008 18:48:33 (Printausgabe 40)
autorIn und feedback : is&cp


Links zum Artikel:
www.houseofthe.com



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