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The L Word Alphabet From "L" to "L". Lesben: Endlich eine TV-Serie, in der (fast) ausschließlich Lesben die Hauptfiguren sind. Wurde ja auch Zeit ... seit "Ellen" sind doch schon einige Jahre vergangen. Liebe: Gibt es in Hülle und Fülle. Shane liebt viele Frauen, zum Leidwesen ihrer oft wechselnden Partnerinnen. Jenny liebt zuerst Tim, wird dann von der schönen Marina verführt. Die ist aber eigentlich in festen Händen. Bette liebt Tina, früher war sie kurz mit Alice zusammen, die jetzt überlegt, sich wieder Männern zuzuwenden. Lust: Der Lebensstandard der Protagonistinnen ist überdurchschnittlich hoch–und in den luxuriösen Lofts/Swimmingpools/5-Sterne-Hotels geht es recht oft und auch realistisch zur Sache. Der Darstellung der Sexszenen wird viel Zeit gewidmet, und diese sind im Vergleich zu den meisten Hollywood-Filmen sehr ansprechend und anregend. Laster: Wie in den meisten US-Fernsehserien wird kaum geraucht. Nur wenn Bette Liebeskummer hat, sieht man sie häufig mit einer Zigarette vor (weil drinnen verboten) einer Bar stehen, mit einem traurigen Gesichtsausdruck und wehmütigem Blick. Die Tabakindustrie wird's danken. Lipstick-Lesbian: Kategorien wie Butch oder Femme sind auf die Serie nicht wirklich anwendbar, da alle Charaktere langhaarig und feminin sind. Immer top gestylt und bereit, auf der nächsten Vernissage Sekt zu schlürfen. Es gibt jedoch feine Nuancen in der Androgynität der Figuren. Für das ungeübte europäische Auge eine richtige Herausforderung. Lip-Sync: Gespannt darf frau auf die deutschsprachige Synchronisation der Serie sein. Wird es gelingen, den oft sprach- und kontextbezogenen Humor ins Deutsche zu retten? Pessimistinnen meinen eher nein, ist dies doch bei den meisten anderen US-amerikanischen Serien auch misslungen. L.A.: Schauplatz der Serie. Angeblich, so das deutsche Lesbenmagazin L-Mag, ist die dortige Szene der Lesbenwelt aus "The L-Word" gar nicht mal so unähnlich. Lebensmotto: "I don't like relationships. They bring out the worst in people", sinniert Bette kurz nach einer Trennung. Und nimmt noch einen kräftigen Zug von ihrer Zigarette. Look(s)! Sehr gewöhnungsbedürftig am Anfang, doch mit der Zeit fallen die langen Haare, Prada-Outfits und manikürten Fingernägel gar nicht mehr auf. Glamour für alle! Listen! Der Soundtrack der beiden Staffeln kann sich hören lassen: ältere Nummern von u.a. Dusty Springfield und Shirley Bassey für die romantischen Momente, neuere Tracks (von The Organ, Ladytron, Le Tigre etc.) für Szenen aus dem hippen Nachtclub. Learn! Frau arbeitet hart an der ständigen Erweiterung des Szenevokabulars. Wortschöpfungen wie "hasbian" (eine Frau, die früher einmal lesbisch war) machen die Runde. Prädikat: pädagogisch wertvoll. Los geht's: Sowohl auf Pro7 als auch auf ORF im Herbst, genauer Start und Sendezeit sind noch nicht bekannt. online seit 31.10.2005 00:37:07 (Printausgabe 28) autorIn und feedback : Verena Turcsanyi Links zum Artikel:
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Was wurde eigentlich aus...? Ein Update zu MALMOE-Themen in früheren Ausgaben. Folge 14: Museumsquartier [19.08.2010,Katharina Morawek] Cultural Entrepreneurs mit Ihu Anyanwu (G.Rizo) [31.07.2010,Interview: Andrea Lunzer & Claus Puhr] Wir, Nachkommen der TäterInnen Gedanken zu dem Dokumentarfilm „Liebe Geschichte“ [06.07.2010,Daniela Ingruber] die nächsten 3 Einträge ... |
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