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MALMOEs EM-Tabellenführung Spiel 25: "3 x 45 sind zu viel" Gast-Tabellenführer: Ingo Lauggas Aufwärmen: Viertelfinale, langsam auch aufs Outfit achten. Das Praktische an Gruppe B war ja, dass ich bei jedem einzelnen Match mein “Against Antisemitism“-T-Shirt als Fandress nutzen konnte, und dabei auch noch sozusagen unparteiisch war. Aber jetzt? ? Ich entscheide mich für mein Spiel: (Alle und) Portugal gegen Deutschland in Basel Sender: ARD, denn Vorfreude auf Schadenfreude ist die schönste Freude. Nach dem 2:0 für Deutschland doch ORF, denn das muss nun nicht sein. Als ich aber Thomas Königs Stimme erkenne, wieder zurück zur ARD. Verpflegung: Sommerspritzer, Milka LEO, Zigaretten (in kürzer werdenden Abständen) Persönlicher Favorit: Portugal Tipp: 3:1 Pause: Gefakte Pflanzeninspektion, um Gelassenheit vorzutäuschen. Kabinenpredigt: Ronaldo! Ich lege auf Reals 100 Milionen nochmal 10 Euro drauf, wenn Du jetzt zwei Tore machst. 20 Euro! Schönster Mann am Platz: Beim Hymnen-Singen orte ich einen jungen Clooney bei den Portugiesen, finde ihn aber den restlichen Abend nicht mehr. Hinweise bitte an lauggas@MALMOE.org. Bester Mann, doch leider nicht im Aufgebot: Arthur Harris Schlechteste Männer am Platz: Simão, Deco und Nani für ihre sinnlosen Weitschüsse übers Tor. Nervigster Mann am Platz: Wer gern mal selber diesen Titel hätte, probiere bei nächster Gelegenheit folgendes: Setz dich bei einem angeblichen Jahrhundert-Match Österreichs gegen Deutschland unter lauter (frappierend) patriotische ÖsterreicherInnen und frag nach ca. 10 Spielminuten: „Wer spielt da eigentlich?“ Macht Spaß. Schönste Szene: Das geschulte Auge erkennt hinter dem Tor der Deutschen (1. Hz.) eine Israel-Fahne. Wer auch immer die mitgebracht hat: Hallo! Bitterste Szene: Nach dem 2:0 singt der Stadion-Mob die deutsche Nationalhymne. Lustigste Szene: Diese Rubrik bekommt heute aus verständlichen Gründen Ausgang. Männlichste Szene: Ich, stehend, mit geballter Faust, bei jedem Tor der Portugiesen. Stimmung: im freien Fall Randnotiz: Natürlich habe ich das Kamerun-Trikot nicht wirklich angezogen. Das wär mir, allein auf der Couch, doch ein bisschen zu blöd. Bummerl: Für alle, die jetzt noch Merte/sacker sagen, nachdem sie Günther Netzer Mertes/acker sagen hören konnten. Zuckerl: In einer durchaus sympathischen Antwort auf meine Anfrage informiert mich das Balance Resort Stegersbach darüber, dass der ÖFB nicht aus Größenwahn bis zum Finale der EM ein Quartier gebucht hat, sondern weil er vom UEFA-Reglement dazu gezwungen wurde. Diese Regel habe auch für Frankreich und Griechenland gegolten. Zitat: Halbzeit (!!) –Analyse auf der ARD: „Das muss jetzt 90 Minuten so weitergehen.“ Der blanke Horror. Ergebnis: 2:3 Nachspiel: Es ist zwar eine Freude, Günther Netzers Analysen beizuwohnen. Wer aber wie ich täglich seine Tochter rausgehfertig macht, verspürt den schwer unterdrückbaren Impuls, ihm rechts ein Haarspangerl zu verpassen. E-Mail: Liebe Sylvia! Das hast Du dir ja fein ausgedacht: Du kannst nicht hinsehen, wenn Deutschland spielt, aber ich muss, weil Du mir die heutige Tabellenführung untergejubelt hast. Wisse hiermit: 1. Lustig ist was anderes. 2. Nächsten Mittwoch kann ich nicht. Gealtert, *ingo Versendet an: redaktion@MALMOE.org online seit 20.06.2008 11:16:16 autorIn und feedback : alltag |
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Worte statt Torte Das vom Linzer Verein maiz für das Kulturprogramm von Linz09 entwickelte Projekt “Linz in Torten” wurde vor wenigen Wochen von den Linz09-Verantwortlichen zum Kippen gebracht. [23.12.2008] Eine Reportage ...vom Tag der Freien Medien in der Fluc-Wanne [11.12.2008,Ingo Lauggas] Das österreichische Haus Alltag und Rechtsdrift [10.12.2008] die nächsten 3 Einträge ... |
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