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MALMOEs EM-Tabellenführung Spiel 15: Ein „Freistoß“ bei „Cathrin“ und Spiel 16: "Spasiba!" Spiel 15: Ein „Freistoß“ bei „Cathrin“ Tabellenführerin: Sylvia Köchl Aufwärmen: Bin verschnupft. Im wörtlichen wie im übertragenen Sinn, denn mein Co-Trainer bei MALMOE, Beat, kann oder will am Wochenende nichts online stellen. Das ist wie wenn Iniesta den genialen Pass spielt und Torres vorne sich die Schnürsenkel bindet. (Ups – Beat hat das Zuspiel ja doch noch abgefangen und eingenetzt! Merci!) Spiel: Schweden – Spanien in Innsbruck Sender: ORF Verpflegung: EM-Spinatbällchen von Iglo unter dem Motto: Iss’ was g’scheits! Persönlicher Favorit: Spanien Tipp: 1:3 Pause: Mama ruft an. Sie will wissen, ob sich mein Bruder schon gemeldet hat, der in Wien ist, weil er Karten für das Österreich-Spiel, pardon: „Cordoba-Spiel“ hat. Kabinenpredigt: Schiri! Brille aufsetzen! Schönster Mann am Platz: diesmal der süße Iker Casillas Bester Mann am Platz: David Villa – nicht nur wegen dem Tor Schlechtester Mann am Platz: Schiri Nervigster Mann am Platz: der Regisseur, der von der Großaufnahme des Blut und/oder Zähne spuckenden schwedischen Torhüters „pietätvoll“ wegschneidet – was soll das denn? Schönste Szene: das 1. oder 2. Tor der Spanier – will mich gar nicht entscheiden Bitterste Szene: das schwedische Tor Lustigste Szene: der Schiri schubst Ljundberg beinah hinter die Outlinie, da dieser sich die neuen Schuhe nicht am Feld anziehen darf Männlichste Szene: „Das macht er ganz zauberhaft!“ (der männliche Kommentator wirkt danach fast wie von sich selbst irritiert) Stimmung: mehr Arbeit als Vergnügen Randnotiz: Es wird nicht mehr lange dauern oder ist vielleicht schon so, dass die schwedischen Nationalfarben als solche nicht mehr erkannt, sondern nur noch mit Ikea identifiziert werden. Bummerl: dem ÖFB, der nicht erkennen will, dass Österreich Weltmeister werden könnte, wenn es nur endlich richtigen Frauenfußball gäbe Zuckerl: der weinende Deutschland-Fan im Werbespot für das Euro2008-Game Zitat: „Hinten versuchten die Spanier möglichst dicht zu halten.“ (Die Presse) Ergebnis: 1:2 Nachspiel: Um Ingo’s Frage aus Spiel 13 zu beantworten: Alessandro Nesta hat letztes Jahr dem Nationalteam wegen „Doppelbelastung“ abgesagt – womit vermutlich nicht Kochen und Windeln wechseln gemeint war. E-Mail: Sehr geehrter Herr Athanasiadis! Dass Sie Ihr TV-Media grundsätzlich mit nackt oder berühmt und am besten mit nackt und berühmt am Cover verkaufen, sind wir ja schon gewohnt. Und dass Ihren Grafikgenies das was Tolles zur EM einfallen würde, war klar. Aber jetzt wird’s grotesk: Die nackte „Cathrin“ rekelt sich in einer Badewanne voller Fußbälle. Hat das außer pubertärem Bubenhumor noch irgendeine Aussage? Hab ich jetzt z.B. bei der „Cathrin“ einen „Freistoß“ (höhö) oder soll ich sie „manndecken“? Entschuldigung, aber mehr fällt mir dazu nicht ein. Ihnen schon? Um „Aufklärung“ bittet Ihre Sylvia Köchl Versendet an: athanasiadis.atha@tv-media.at P.S. Der Chefredakteur hat übrigens umgehend geantwortet und klargestellt, dass dieses Cover mitnichten sexistisch ist und jedenfalls nichts mit meinen schmutzigen Phantasien zu tun hat. Danke, jetzt geht es mir besser! Spiel 16: Spasiba! Tabellenführerin: Sylvia Köchl Aufwärmen: Fieber messen. Vom Gefühl her müssten es mehr sein als 36,5 – aber ich versuche nicht, mich vor diesem Spiel zu drücken, ganz ehrlich nicht! Spiel: Griechenland – Russland in Salzburg Sender: ZDF Verpflegung: Tee, Nasenspray, Wick Vaporub Persönlicher Favorit: Russland Tipp: 0:1 Pause: frischen Tee kochen & mit Wick Vaporub einreiben Kabinenpredigt: Russen! Jetzt würd ich sogar Lenin zitieren, wenn’s hilft! (Nach kurzer Recherche muss ich eingestehen, dass Fußball in der russischen Revolution wohl doch keine Rolle gespielt hat.) Schönster Mann am Platz: Igor Akinfeev, russischer Goalie & ein ganz süßer Bub Bester Mann am Platz: sämtliche Russen, die wieder so tapfer und beherzt spielen, dass es mir fast die Tränen in die Augen treibt – spasiba! Schlechtester Mann am Platz: Angelos Charisteas, der Star war einmal Nervigster Mann am Platz: Otto Rehagel, deutscher Trainer der Griechen Schönste Szene: viel zu viele schöne Chancen der Russen, die sie im nächsten Spiel aber auch mal verwerten sollten Bitterste Szene: besser wäre, brutalste Szene: Torosidis nimmt eine halbe Russenportion mit seinen mächtigen Schenkeln in die Zange und lässt ihn sekundenlang nicht mehr aufstehen. Lustigste Szene: das 1. Tor der Russen, als der griechische Goalie Nikopolidis blindlings dem Ball hinterher rennt, während dieser, der Ball nämlich, schon praktisch im Tor gelandet ist Männlichste Szene: Nikopolidis kann als echter Mann seinen Patzer nicht eingestehen und schimpft mit den Kollegen Stimmung: ängstlich & gerührt Randnotiz: Mein Arzt hat mir ja „absolute Schonung“ verordnet und ich hab schon befürchtet, dass er damit die Spiele der Griechen und Deutschen gemeint hat, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass das gesund ist. Bummerl: den 3 „Experten“ vom ZDF und wie sie breitbeinig in ihren Jeans auf der Bregenzer Seebühne einherstelzen Zuckerl: Der Titelverteidiger Griechenland hat als einziges Team noch kein Tor geschossen, d.h. Österreich darf sich nun sogar Hoffnungen auf den vorletzten Platz machen! Zitat: „Die Entscheidungen, die ich treffe, sind immer richtig“, sagte Otto Rehagel mal. Und außerdem: „Die von der südlichen Halbkugel, also die mit dem braunhäutigen Blut...“ Mehr davon Ergebnis: 0:1 Nachspiel: Es geht praktisch nur darum, wie viel Geld die „superreichen Russen“ diesmal in Salzburg liegen lassen. E-Mail: keines, bin zu erschöpft online seit 17.06.2008 09:53:11 autorIn und feedback : alltag |
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Worte statt Torte Das vom Linzer Verein maiz für das Kulturprogramm von Linz09 entwickelte Projekt “Linz in Torten” wurde vor wenigen Wochen von den Linz09-Verantwortlichen zum Kippen gebracht. [23.12.2008] Eine Reportage ...vom Tag der Freien Medien in der Fluc-Wanne [11.12.2008,Ingo Lauggas] Das österreichische Haus Alltag und Rechtsdrift [10.12.2008] die nächsten 3 Einträge ... |
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